Konfirmation 2021

Seit 1 ½ Jahren hängen ihre Bilder an der Pinnwand im Eingangsbereich unserer Kirche. Der traditionelle Konfirmationstermin, am Sonntag Palmarum vor Ostern, musste leider gecancelt werden. Nun aber haben wir uns mit den Eltern auf
das Wochenende 24. / 25. Juli festgelegt – komme, was wolle.

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Jubelkonfirmation

Das ist wahrlich, trotz Corona, ein Grund Gott von Herzen zu danken. Eine gute Gelegenheit ist die Feier zum Gedenken der
Konfirmation.
So laden wir jetzt definitiv die Jahrgänge 1970 und 1971 zur Goldenen Konfirmation auf Sonntag, den 11. Juli ein; die Jahrgänge 1960 und 1961 zur Diamantenen Konfirmation auf Sonntag, den 1. August.
Mit diesen ist auch der 1. Jahrgang unserer Eisernen Konfirmanden
(Jahrgang 1956) eingeladen. Näheres erfahren die Jubilare mit einem persönlichen Einladungsschreiben.

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Karfreitag – Ostern – Schnee von gestern?

Kalendarisch sind wir längst weiter. Seit Wochen sind diese Feiertage abgehakt. Hat uns nicht längst der „ver-rückte“ Alltag wieder? Mag sein!

Und doch: Karfreitag und Ostern, dazu der Gründonnerstag (auch wenn dieser kein offizieller Feiertag ist), haben für uns bleibende Lebens- ja Ewigkeitsrelevanz.

Gründonnerstag: Jesus setzt sich wie jedes Jahr zum Passahfest mit seinen Jüngern an den Tisch. Bis heute feiern die Juden an diesem Tag die große Rettungstat Gottes aus der Sklaverei in Ägypten. Aber unter dieser Feier schenkt Jesus den Seinen das Heilige Abendmahl. In, mit und unter Brot und Saft der Trauben sagt Jesus seine bleibende Gegenwart zu. Dort, wo wir im Vertrauen auf seine Gemeinschaft feiern, dort kommt er in unser Leben und Unmögliches kann möglich werden.

Am Karfreitag macht Jesus ernst mit seiner Liebe zu uns Menschen. So wichtig sind wir ihm, dass er mit seinem Kreuz gleichsam die Brücke  baut,  dieBrücke über alle Schuld hinweg, damit wir wieder heimkommen können ans Vaterherz Gottes. Jesu Versprechen gilt: Ich gebe mein Leben als Lösegeld für viele. Jesu Liebestat gilt allen. Aber sie wird nur dort Wirklichkeit, wo wir das, was Jesus für uns getan hat, dankbar für uns gelten lassen.

„Tetèlestai“, ist das letzte Wort Jesu am Kreuz. Das meint nicht: Es ist zu Ende! Sondern heißt: Es ist vollbracht! Die Brücke zwischen Gott und uns ist gebaut. Brief und Siegel bekommen die Jünger am Ostermorgen. Jesus liegt nicht mehr im Grab. Er ist auferstanden. Wer ihm vertraut, hat für sein Leben, in allen Lebenslagen und auch über dieses Leben hinaus auf festen Grund gebaut.

Gründonnerstag – Karfreitag – Ostern – Schnee von gestern? O Nein! Und noch einmal ‚Nein!‘ Mit Jesus, dem Sieger über Tod und Grab, beginnt das Leben erst richtig.

Ich wünsche Ihnen, liebes Gemeindeglied, segensreiche Erfahrungen mit dem Auferstandenen.

Ihr

Pfarrer Hermann Thamm

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Was ist diesmal in der Tüte?

Wenn sie diese Zeilen lesen, haben die Kinder im Alter von 2 – 9 (10) Jahren in unserer Gemeinde zum 3. Mal eine kleine Tüte mit einer biblischen Geschichte, Ausmalbildern, Basteleien, … und einer kleinen Süßigkeit erhalten.

Die Tage vorher gleicht unser Büro jeweils einem kleinen Warenlager mit Logistikzentrum. 53 Tüten sind jeweils zu befüllen für circa 75 (Geschwister-)Kinder.

Wir tun diese gern, um den Kleinen unserer Gemeinde zu zeigen: Ihr seid uns wichtig. Und: Ihr seid von uns nicht vergessen. Zugleich soll diese Aktion eine hoffentlich etwas entlastende Wertschätzung der Eltern sein. Danke für ihren fürsorglichen Umgang mit ihren Kindern in schwierigen Zeiten. – Danke auch allen fleißigen Helfern, die die gefüllten Tüten zu den Kindern bringen.

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Aus unserem Kindergarten

Liebe Gemeindeglieder der Auferstehungskirche,

während diese Zeilen entstehen, befindet sich unsere Einrichtung immer noch in der Notbetreuung. Unser Garten ist mittels Absperrband in verschiedene Abteilungen aufgeteilt, um Kontakte möglichst zu reduzieren. Wir bewundern täglich unsere Kinder, die trotz der pandemiebedingten Einschränkungen fröhlich und ausgeglichen ihren Kindergartentag bei uns erleben. Wir versuchen, den Kindern interessante Angebote zu machen, gehen auf Themenwünsche ein. Auch unser Kindergartenhund Dorle sorgt mit dafür, dass es immer etwas zu lachen gibt.

Das Jahr 2021 schreitet voran und wir haben mit allen Kindern, die das Notbetreuungsangebot nutzen, ein kleines Präsent für den Muttertag vorbereitet. Unsere Kleinsten im Mäusenest haben Saatbomben hergestellt und die Kindergartenkinder bunte und duftende Badesprudel-Kugeln, mit denen die Mütter ein wohltuendes und entspannendes Bad nehmen können.

Die Kinder waren voll dabei und haben das Rezept super umgesetzt.

Wir wünschen Ihnen allen von Herzen viel Gesundheit, Kraft und Zuversicht in dieser herausfordernden Zeit.

Ihr Kindergarten-Team der Auferstehungskirche

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Gottesdienst an Christi Himmelfahrt in der Auferstehungskirche

Bitte beachten Sie: Der Gottesdienst an Christi Himmelfahrt findet um 10.00 Uhr am 13.5. in der Auferstehungskirche statt (nicht wie angekündigt in Ebersbach).

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Wichtige Nachricht

Liebes Gemeindeglied!

Jesus ist auferstanden! Er lebt! Er ist da – auch für Sie! Das möchte auch ich ihnen sagen; ja, wenn ich könnte ins Herz hineinlegen. Weil diese Botschaft auch Ihnen gilt.

Das heißt: Kein Leid ist zu abgrundtief traurig, dass ER nicht trösten könnte. Keine Schuld ist zu groß, die ER nicht vergeben könnte. Keine Beziehung ist so kaputt, dass ER sie nicht heilen könnte. Keine Sackgasse im Leben endgültig, dass er nicht einen guten Ausweg wüsste. Keine Situation zu verfahren, dass er nicht wieder auf „rechte Straße“ führen könnte. Kein Leben zu einsam, in das er nicht als guter Begleiter eintreten möchte. Kein Sturm im Leben zu heftig, dass ER diesem nicht Einhalt gebieten könnte oder „wenigstens“ die Kraft gibt, in diesem Sturm getrost und geborgen zu bestehen. Keine Versuchung, der wir nicht mit ihm widerstehen könnten – Und kein trostloses Sterben mehr, das nicht im Vertrauen auf IHN zum Heimgang wird. Weil Jesus lebt!

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Blick zurück in Dankbarkeit

Als Frau Karola Passing am 1. April 2015 bei uns in der Kirchengemeinde als Mesnerin mit drei Wochenstunden anfing, war das für uns ein absoluter Glücksfall.

Frau Passing war oft weit über die drei Stunden hinaus bei uns tätig. Sauberhalten unseres Gotteshauses, Vorbereitungen, Dekorieren, … neben dem Dienst am Sonntag im Gottesdienst. Sie war stets zur Stelle, zusammen mit ihrem Mann, Fritz Passing.

Es war einfach für mich, als Gemeindepfarrer, schön mitzuerleben, wie sie ihre Aufgaben treu erfüllten, einander ergänzten, vieles bereits im Vorfeld miteinander durchdachten – und so manche gute Lösung, gerade auch in der Pandemiezeit mit allen einzuhaltenden Regeln, fertig präsentierten.

Und nun trat Frau Karola Passing mit dem 1. März 2021 auf eigenen Wunsch in den Ruhestand. Mit einem kleinen Blümchen und einen Gutschein für die ein oder andere Tasse Cappuccino bedankte sich Pfarrer Thamm für die fast sechs Jahre treuen Dienst. Wir wünschen Frau Passing auch an dieser Stelle noch einmal viel Gesundheit, Wohlergehen im Kreise der Familie und Gottes reichen Segen.

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Rückblick Passionsandachten 2021

In diesem Jahr haben wir die Passion Jesu und seine Bedeutung für uns anhand von Passionsliedern aus unserem Gesangbuch betrachtet. Viele dieser Lieder benennen eindeutig den Grund, Inhalt, Sinn und die Bedeutung für uns.

Welchen Schatz haben wir in diesen Liedern. Nicht umsonst war das Gesangbuch früher das Gebetbuch eines Christen. Man hatte es bei sich. Man nahm es mit, wenn einen eine Krankheit ins Krankenhaus zwang. Man lebte mit diesen Liedern. Man tröstete sich mit ihnen. – Ob wir bereit sind diesen Schatz wieder zu heben und für uns heute fruchtbar zu machen? In den fünf Passionsgottesdiensten haben wir einen kleinen Versuch unternommen.

Jesus Christus spricht: Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe. Ich kenne die Meinen, und die Meinen kennen mich. Sie folgen mir, und ich gebe ihnen das ewige Leben.

Ein Pfarrer hat einmal erzählt: Ein gestandener Mann sitzt vor mir. Was ich ihm auch vom Glauben erzähle, er lehnt letztendlich dankend ab. So etwas hätte er nicht nötig. Und damit war das Gespräch zu Ende. – Wie erstaunt war ich, so erzählt der Pfarrer weiter, als ich  den Mann an einem Ort wiedertraf, an dem ich ihn nie vermutet hätte – nämlich als Trauzeugen bei einer Trauung.

Weil die Braut Kindergottesdienstmitarbeiterin war, sang in diesem Gottesdienst ein Kinderchor. Dieser sang nun das Lied: Weil ich Jesu Schäflein bin, freu ich mich nur immerhin über meinen guten Hirten, der mich wohl weiß zu bewirten…

Da sehe ich, so der Pfarrer, dass eben dieser Mann plötzlich völlig zusammenbricht. Ich denke, hat der einen Herzinfarkt. Er schluchzt tief erschüttert und ist kaum zu beruhigen. – Und da geht mir auf: Unter diesem Kinderlied ist dem Mann schlagartig aufgegangen, wie arm sein Leben eigentlich ist, weil er diesen guten Hirten Jesus, in seinem Leben nicht hat.

Ein kluger Mensch hat diese „Not“-Wendigkeit einmal so ausgedrückt: Es kann ein Mensch in seinem Leben nie weiterbringen, als wenn er mit Gewissheit sagen kann: Weil ich Jesu Schäflein bin. Um diesen guten Hirten, der sein Leben für uns dahingegeben hat, ging es in unseren Passionsandachten. Um diesen Guten Hirten Jesus geht es überhaupt im ganzen Leben. Wenn Jesus der gute Hirte des Lebens ist, dann mangelt einem nichts wirklich.

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Abschied von Dekan Thomas Kretschmar

Liebe Gemeindeglieder in Kulmbach und Umgebung,

nach nur fünf Jahren werde ich vorzeitig im Dezember 2021 in den Ruhestand gehen. Meine Verabschiedung durch die Regionalbischöfin Dr. Dorothea Greiner ist für Sonntag, 10. Oktober 2021, um 14.00 Uhr in der Petrikirche geplant.

Die meisten haben es mitbekommen: Kurz vor meinem Umzug nach Kulmbach war bei mir Bauchspeicheldrüsenkrebs festgestellt worden. Wunderbarer Weise konnte er mit sehr vielen Chemotherapien bekämpft werden. Fast zwei Jahre haben die Ärzte nichts mehr gefunden. – Jetzt ist im Herbst ein neuer Tumor entdeckt worden, der im Januar operiert wurde.

Ich danke Gott jeden Tag, dass ich trotz meiner Krebserkrankung leben, arbeiten und fröhlich sein kann. Ich möchte aber die Gnade Gottes nicht übermäßig strapazieren! Ich hoffe, im Ruhestand mit etwas weniger Stress noch einige Jahre leben zu dürfen und meiner Kirche dienen zu können – ohne die Last des Dekans

Die Suche nach einer Nachfolgerin oder einem Nachfolger hat bereits begonnen, und wird hoffen alle, dass es nur eine kurze Vakanz im Dekanat in Kulmbach gibt.

Thomas Kretschmar

Wir hier in der Auferstehungskirche sagen an dieser Stelle ein herzliches „Vergelt’s Gott!“ für fünf Jahre unermüdlichen Einsatz, fürsorgliches Arbeiten und alles kollegiale, erfrischende Miteinander, Jahre, in denen vieles in unserem Dekanat zum Guten bewegt wurde.

Wir wünschen unserem Dekan in seinem „Ruhestand“ alles erdenklich Gute, die Gewissheit, dass wir –was auch sein mag- in Gottes Hand sind und vor allem Gottes reichen Segen.

Für die Kirchengemeinde Auferstehungskirche im Namen des Kirchenvorstandes Pfr. Hermann Thamm

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