Seelsorgerliche Hotline

Die „Seelsorgerliche Hotline“ im evangelischen Dekanat Kulmbach ist von Mo.-Fr. 10-12 Uhr unter der Hotline-Rufnummer 09221-940-145 erreichbar.

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Kein Parteiverkehr im Pfarramt

Das Büro ist aber ab Montag wieder zu den gewohnten Zeiten telefonisch erreichbar: Tel. 09221/4826
Pfr. Thamm ist ebenfalls über die Bürozeiten hinaus unter dieser Nummer zu erreichen.

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Die beste Parole

In seinem Andachtsbuch „Überlebensgeschichten für jeden Tag“ erzählt Axel Kühner folgende Begebenheit:

In der Millionenstadt Tokio stromert ein kleiner Junge frierend und bettelnd durch die Straßen. Er spricht einen Europäer an und bittet um eine Gabe. Der nennt ihm eine Adresse, beschreibt ihm das Haus und sagt: „Wenn man dir öffnet, sagst du: ‚Johannes drei, Vers sechzehn.‘“

Der Junge wundert sich, aber er rennt los. Unterwegs murmelt er vor sich hin: „Johannes drei, Vers sechzehn!“ Er findet die Straße und das Haus, klopft an, und auf die Frage, was er wünschte, sagt er: „Johannes drei, Vers sechzehn!“ Der Junge wird hereingebeten, bekommt ein warmes Bad, neue Kleidung und ein gutes Essen.

Als der Junge überglücklich das Haus verlässt, denkt er noch immer an die wunderbare Parole: Johannes drei, Vers sechzehn. In Gedanken versunken rennt er auf die Straße und wird von einem Auto angefahren. Bewusstlos wird er ins Unfallkrankenhaus gebracht. Die Ärzte und Schwestern kämpfen um sein Leben. Er sagt nur immer wieder: „Johannes drei, Vers sechzehn!“ Schließlich geben die Schwestern auf und schreiben auf die Tafel über seinem Bett: „Name: Johannes drei, Vers sechzehn“.

Irgendwie gleicht unser Leben dieser wahren Geschichte. Wir laufen durch die Straßen unserer Welt und betteln um Liebe und Freude, Vertrauen und Geborgenheit. Gott aber lässt uns eine wunderbare Wahrheit sagen: „Du bist geliebt. So sehr geliebt, dass ich mein Liebstes für dich gab!“ Diese Nachricht ist wie eine offene Tür, ist mehr als ein warmes Bad, als ein neues Gewand, als ein gutes Essen. Wir sind geliebt, das ist die beste Parole. Von höchster Stelle geliebt. Das beweisen uns überdeutlich Karfreitag und Ostern.

Es wird auch in unserem Leben Situationen geben, wo wir buchstäblich unter die Räder kommen und vor Schmerzen und Sorgen, Leid und Trauer wie bewusstlos sind. Wir wissen nicht mehr, wer wir eigentlich sind. Wo finde ich dann Geborgenheit und Ruhe, Hilfe und Heilung, Gewissheit und Vertrauen, Halt und Frieden?

Vergessen wir es bitte nicht, niemals: Über unserem Leben, über unserer Sehnsucht, über unserer Zukunft, über unserer Krankheit, über allen ungelösten Fragen, Klagen und auch Anklagen steht: „Johannes drei, Vers sechzehn: Geliebt, unendlich geliebt!“

Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben (Johannes-Evangelium Kapitel 3, Vers 16).

Werte Leser, ich erzähle gerne Geschichten. Geschichten sind nichts Ausgedachtes, sondern Geschichten, wie ich sie verstehe und erzähle, berichten von Geschehenem. Geschichten bleiben im Gedächtnis. Ich wünsche Ihnen, dass die Liebe Gottes, die in Jesus Hand und Fuß bekommen hat, auch in Ihrem Leben einwurzelt und Sie verändert.

Es grüßt Sie herzlich
Ihr Hermann Thamm

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Konfirmation

13 Monate haben sich unsere obengenannten Konfirmanden und Konfirmandinnen auf ihre Konfirmation vorbereitet. Die wichtigsten Themen unseres christlichen Glaubens haben sie in dieser gemeinsamen Zeit kennengelernt. Mindestens 30 Gottesdienste haben die jungen Leute mit uns gefeiert, Gemeinde erlebt und ein paar zentrale Stücke unseres Christseins gelernt.

Und nun müssen wir alles schweren Herzens absagen. Der Dekanatsausschuss hat so beschlossen, der Kirchenvorstand hat es einen Tag später bestätigt. Wieder einen Tag später wurden alle Konfirmandeneltern informiert. Hier bin ich als Gemeindepfarrer auf großes Verständnis gestoßen. Aber für uns gilt: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Soweit bis dahin möglich, ist bereits ein Gesprächstermin mit den Eltern zur weiteren Planung auf den 17. Juni, 19 Uhr, im Gemeindehaus festgelegt.

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Konfirmationsjubiläum

Alle Jubilare zur Goldenen Konfirmation (Jahrgang 1970) und Diamantenen Konfirmanden (Jahrgang 1960) sind von uns –soweit wir ihre Adressen ausfindig machen konnten- eingeladen worden. Wir feiern den Festgottesdienst am 3. Mai, um 9.30 Uhr. Der Kirchenchor wird diesen Gottesdienst musikalisch ausgestalten. Auch wenn Sie, wertes Gemeindeglied, nicht zu den Jubilaren gehören, dieser Festgottesdienst ist eine gute Gelegenheit, sich der eigenen Konfirmation zu erinnern. Wissen Sie eigentlich Ihren eigenen Konfirmationsspruch noch? Schon manchem ist dieser ein treuer, helfender, tröstender, Mut machender Begleiter durchs Leben geworden. – Sollten Sie Ihren Konfirmationsspruch nicht mehr wissen, aber in unserer Auferstehungskirchengemeinde konfirmiert worden sein, wenden Sie sich an uns. Wir suchen Ihnen Ihren damaligen Konfirmationsspruch gerne aus unserem Kirchenbuch heraus.

Auch die Jubelkonfirmation, geplant auf den 3.5. entfällt zunächst. Ein neuer Termin kann noch nicht genannt werden.

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Christ Himmelfahrt in Eggenreuth

21. Mai, 10.00 Uhr: Wir freuen uns schon heute auf den Gottesdienst in Gottes freier Natur. In diesem Jahr sind wir wieder in Eggenreuth zu Gast. Der Gottesdienstort ist für alle Radler, Wanderer, Autofahrer… die Gerätehalle der Familie Wehrfritz. Beginn ist um 10 Uhr. Musikalisch ausgestaltet wird unser Gottesdienst vom Posaunenchor und den Gesangvereinen Eintracht Blaich und Kauernburg. Für die Kinder wird ein eigener Gottesdienst angeboten. Natürlich wird nach dem Gottesdienst wieder eine kleine Stärkung, Bratwürste und etwas zu trinken, angeboten. Also: Auf nach Eggenreuth mit der ganzen Familie. Herzlich willkommen.

Dieser Termin ist noch nicht abgesagt. Bitte aktuelle Nachrichten abwarten.

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Bitte nehmen Sie Abstand…

Liebes Gemeindeglied,
ich mache gerne (Geburtstags-)Besuche. Nun, gewiss nicht wegen einer evtl. zu erwartenden Spende für unsere Gemeinde. Ich mache gerne Besuche, um Sie (noch besser) kennenzulernen und mit Ihnen ins Gespräch zu kommen. Nun erreicht mich ab und an die Nachricht: Ich bin am Geburtstag nicht zuhause. Bitte keinen Besuch. Danke für jede vorherige Absage. So mache ich mich nicht umsonst auf den Weg (was natürlich auch kein Beinbruch wäre. Bewegung schadet ja nicht). ABER, ich gestehe, jetzt erreichen mich vereinzelt Absagen mit der Begründung: „Die Oma ist zu alt.“ „Der Jubilar ist unpässlich.“ „Das Geburtstagskind ist gesundheitlich nicht auf der Höhe.“ „Wir hatten gerade einen Trauerfall.“ „Meine Nerven sind im Augenblick zu angegriffen.“ … Ich frage mich: Wären diese und noch viele andere Absagebegründungen nicht gerade ein gewichtiger Anlass einen Besuch zu machen. Braucht man/frau, jung/alt nicht gerade in den Krisenzeiten Beistand, Trost und tragfähige Worte, u.U. ein Gebet. Wird der Pfarrer erst dann wieder gerufen, wenn es um die Beerdigung geht? Entschuldigung: Aber dann ist es für den Betreffenden eigentlich zu spät. Ich mache gerne Besuche. Ich besuche auch Sie gerne. Freilich: Sie treffen die Entscheidung.

Herzlich Ihr Pfarrer Hermann Thamm

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Liebes Geburtstagskind!

Sie feiern heute Ihren Geburtstag – und jetzt finden Sie die Glückwünsche Ihrer Kirchengemeinde lediglich im Briefkasten. Kein Pfarrer, kein Kirchenvorsteher steht vor Ihrer Tür, um Ihnen persönlich Gottes Segen zu wünschen.

Seien Sie uns nicht böse. Wir haben die Besuche auf unbestimmte Zeit eingestellt – auch aus Rücksicht auf Sie. Als Kirchengemeinde sind wir, auch wir in diesen Tagen gehalten, soziale Kontakte so weit wie möglich einzuschränken, um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen.

Sollten Sie dennoch das Bedürfnis nach einem Gespräch haben, bin ich gerne als Ihr Gemeindepfarrer bereit, Sie zu besuchen. Anruf genügt.

Seien Sie behütet
Ihr Hermann Thamm

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Offene Kirche

Wir haben unsere Auferstehungskirche jeden Tag von circa 8.30 Uhr bis Einbruch der Dämmerung geöffnet. Bitte treten Sie ein zum Gebet. Eine kleine Andacht liegt auf zum persönlichen Gebrauch.

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Beten – das Gebot der Stunde

Beten wir für all unsere Anliegen, für liebe Menschen, für Verantwortung in Politik und Wirtschaft, für die Forschung… Aber vor allem bitten wir Gott darum, dass er uns gnädig ist. Er hat die Macht, auch über dieses Virus. Sind wir die Beter, die sich schuldig geben über alle Undankbarkeit, Selbstverständlichkeit und alles Wohlstandsdenken der vergangenen Jahre, darüber aber Gott allermeist vergessen haben? Sind wir aber zugleich die Beter, die dennoch den Himmel um Erbarmen stürmen und es Gott zutrauen, dass er diese Pandemie –wie auch immer- beenden kann. Ganz gewiss: „Er hat’s in Händen, kann alles wenden.“ Mit dem 19 Uhr-Läuten unserer Glocken sind wir alle in besonderer Weise zur Fürbitte eingeladen – jeden für sich und doch zur gemeinsamen Zeit:

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